Mehr Bewegungsfreiheit dank Elektrovelos
Die EKZ ermöglichen Menschen mit Behinderung mehr Freizeitgenuss. Sie stellen Spezialbikes bereit.
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«Es erinnert mich an früher, als ich in Asien mit dem Velotaxi die schöne Natur geniessen konnte», sagte Cindy Gadola, Vize-Miss-Handicap 2009, nach der Probefahrt bei der gestrigen Präsentation. Ein solches Angebot gebe ihr mehr Unabhängigkeit und mehr Bewegungsfreiheit. «Ich kann nun vor allem aktiver leben», sagte die Stadtzürcherin, die nach einem Autounfall vor einem Jahr querschnittgelähmt ist. Diese Freude könne sie nun mit Freunden und Familie teilen. «Eigentlich müsste es jetzt nur noch wärmer werden.»
Die Velos können bei örtlichen Behindertenstiftungen telefonisch reserviert werden. Die Stiftungen sind auch für den Unterhalt zuständig. Die 16 Spezialvelos bereitgestellt haben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ).
Fördert die Muskulatur
«Wir wollen Menschen mit Behinderung mehr Lebensqualität geben und ihnen Freude bereiten», sagte EKZ-CEO Urs Rengel. Die Velofahrten haben auch positive körperliche Auswirkungen. «Die runden Bewegungen beim unterstützten Treten der Pedalen wirkt sich fördernd für die Muskulatur und den Gelenkapparat aus», sagte Thomas Albrecht, Geschäftsführer der Stiftung Wohnhaus Bärenmoos. Es sei eine gute Ergänzung zur Physiotherapie. Sollte das Angebot erfolgreich sein, möchten die EKZ die Flotte vergrössern. Cindy Gadola mit Thomas Recher unterwegs im Doppeldreirad.
